23.02.2026 – Feuerwehrübergreifende Heißübung für junge Atemschutzträger

 
Unter möglichst realistischen Bedingungen trainierten kürzlich junge Atemschutzträger bei einer Heißübung in einem Abrisshaus im Bereich Mondseeberg. Ziel der Übung war es, den Einsatz unter Atemschutz mit echtem Feuer praxisnah zu erproben und wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall zu sammeln.
 
Atemschutzübung unter Einsatzbedingungen
Organisiert wurde die Ausbildung von Abschnittsausbildungsleiter Daniel Weber. Als Übungsobjekt diente ein Abrisshaus, dessen Kellerbereich gezielt verraucht wurde. Im alten Heizraum wurde kontrolliert ein echtes Feuer entfacht, um eine möglichst realitätsnahe Einsatzsituation zu schaffen. Dabei standen insbesondere das richtige Vorgehen unter Atemschutz, Orientierung in verrauchten Räumen, Atemschutznotfälle sowie die Zusammenarbeit im Trupp im Mittelpunkt.Zum Schutz der Einsatzbekleidung kamen spezielle Überwürfe zum Einsatz, die von der Berufsfeuerwehr Salzburg zur Verfügung gestellt wurden. Nach den Atemschutzübungen wurde das Gebäude fachgerecht belüftet.
 
Kontrolle der Temperatur aus der Luft
Die Drohnengruppe des Feuerwehrabschnitts monitorte das Echtfeuer und führte mit der Wärmebildkamera aus der Luft laufend Temperaturmessungen durch. Über einen Bildschirm wurden dem Einsatzleiter Johannes Schwaighofer das Lagebild zur Verfügung gestellt. Zudem wurde die Drohne zur Kontrolle nach Glutnestern eingesetzt.
 
Ablöschen und Kontrolle mit Wärmebildkamera
Nach Abschluss der Übung wurde das Feuer vollständig abgelöscht. Eine abschließende Kontrolle des betroffenen Bereichs mittels Wärmebildkamera stellte sicher, dass keine versteckten Hitzequellen zurückblieben.
 
Insgesamt standen 55 Einsatzkräfte der Feuerwehren Tiefgraben, Mondsee und Guggenberg im Einsatz. Die Übung verlief planmäßig und ohne Zwischenfälle und wurde von allen Beteiligten als äußerst lehrreich bewertet – insbesondere aufgrund der seltenen Möglichkeit, mit echtem Feuer zu trainieren.
 
 

Eingesetzte Mitglieder: 55 FF Mondsee, FF Tiefgraben, FF Guggenberg
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